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Mein Gasteinerlebnis
Die Bergseen im Gasteinertal sind in der Regel von Mitte Juni bis Anfang Oktober zugänglich, je nach Schneelage auch etwas früher oder später. Für alle drei Touren gilt: festes Schuhwerk ist Voraussetzung! Bergwanderschuhe mit gutem Profil und Knöchelstütze gehören ins Gepäck, ebenso eine Regenjacke – das Wetter im Gasteinertal kann sich auch an schönen Sommertagen rasch ändern.
Was die Schwierigkeit betrifft, ist für jede Kondition etwas dabei. Die Bockhartseen-Tour startet bereits auf 1.584 Metern und ist dank des hohen Ausgangspunkts auch für gut ausgerüstete Familien geeignet. Der Reedsee am Graukogel und die Paarseen-Tour in Dorfgastein gelten als durchaus anspruchsvollere Routen. Sie empfehlen sich für trittsichere Wanderinnen und Wanderer, die die längere Strecke nicht scheuen.
Gut zu wissen: Alle drei Seen laden zu einem Sprung ins kühle Nass ein – mit Ausnahme des unteren Bockhartsees, da er ein Stausee ist. Am oberen Bockhartsee gibt es dafür besonders schöne naturnahe Stellen. Entlang aller Routen gibt es außerdem gemütliche Einkehrmöglichkeiten, darunter die Bockhartseehütte und die Himmelwandhütte im Kötschachtal
Unsere klare Empfehlung für alle, die die Bergseen im Gasteinertal noch nicht kennen: die Bockhartseen. Die Tour beginnt auf 1.584 Metern Seehöhe im malerischen Nassfeld – das ist bereits höher als viele alpine Ziele in anderen Regionen. Der Aufstieg zu den Bockhartseen befindet sich direkt am Beginn des Hochtals. Bei der Wanderung in üppiger Vegetation genießt man den Blick auf die Dreitausender des Nationalparks Hohe Tauern und die zahlreichen Wasserfälle, die hier ins Tal stürzen.
Über die Bockhartseehütte erreicht man zunächst den unteren Bockhartsee. Wer lokale Legenden mag: Dort soll einst ein Drache gehaust haben, der übermütige Goldbergknappen mit einer Eiszeit bestrafte. Ob Legende oder nicht: Der Blick auf das stille Wasser hat durchaus etwas Mystisches.
Weiter dem unteren See folgend erreicht man anschließend den oberen Bockhartsee. An heißen Spätsommertagen bietet er mehrere naturnahe Stellen für einen Sprung ins kühle Nass. Wer noch Energie hat, kann sich danach auch noch den Gipfel des Silberpfennig vornehmen.
Eingebettet in einen breiten Gebirgskessel wartet nach einem steilen, aber lohnenden Anstieg auf 1.831 Metern Seehöhe der Reedsee. Die Tour startet im Kötschachtal in Bad Gastein und führt über eine kleine Brücke und durch einen dichten Waldanstieg hinauf zum See. Am Ufer des Reedsees gibt es zahlreiche Stellen zum Verweilen und Abkühlen.
Wer noch Energie übrig hat: Nur wenige Gehminuten entfernt liegt der Windschursee auf etwa 2.220 Metern, eingebettet direkt unter der Palfnerscharte. Nach dem Übergang über die Scharte wartet ein weiteres Naturjuwel: der malerischen Palfnersee, der rund 250 Höhenmeter tiefer liegt und an warmen Tagen zu einer erfrischenden Abkühlung einlädt. Setzt man den Rundweg fort, lädt die Graukogelalm zur Einkehr ein. Von dort kann man mit dem Sessellift ins Tal fahren. Für alle, die lieber retour ins Kötschachtal absteigen, bildet die Himmelwandhütte mit ihren hausgemachten Köstlichkeiten den Abschluss. Geheimtipp: Unbedingt einen Strudel probieren!
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Cookies akzeptierenEine sportliche Tour ist auch die Wanderung zu den Paarseen in Dorfgastein. Rund 11 Kilometer und 940 Höhenmeter machen sie zu einer anspruchsvollen Seenwanderung in Gastein. Der Lohn: ein Rundumblick auf Haßeck, Schuhflicker, Bernkogel und Rauchkögerl.
Wer das Gipfelgefühl nicht missen möchte, kann von dort außerdem noch die wenigen Höhenmeter zur Gasteiner Höhe erklimmen. Ein unvergessliches Urlaubshighlight – versprochen!
Das hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit und Kondition Sie mitbringen. Wer entspannt in die Bergwelt eintauchen möchte, ohne gleich an seine Grenzen zu stoßen, ist bei den Bockhartseen in Sportgastein am besten aufgehoben. Der hohe Ausgangspunkt auf 1.584 Metern nimmt einen Großteil der Höhenmeter vorweg. Die Tour bleibt überschaubar und eignet sich auch für Familien mit wandererfahrenen Kindern.
Wer einen klassischen Wandertag mit abwechslungsreichem Anstieg und schöner Einkehrmöglichkeit sucht, dem sei der Reedsee in Bad Gastein empfohlen. Der Weg durchs Kötschachtal führt Schritt für Schritt hinein in eine ruhige, ursprüngliche Berglandschaft. Der See selbst liegt idyllisch eingebettet unterhalb der Felswände. Danach bietet sich die Himmelwandhütte als gemütlicher Abschluss im Kötschachtal an.
Eine besonders aussichtsreiche Alternative ist die Rundwanderung am Graukogel: vom Kötschachtal zum Reedsee, weiter über die Palfnerscharte zum Palfnersee und zur Graukogelhütte. Von dort geht es bequem mit dem Sessellift zurück ins Tal. Diese Variante eignet sich für alle, die aus der Seenwanderung einen längeren, alpinen Wandertag machen möchten.
Die Paarseen in Dorfgastein sind ebenfalls eine lohnende Wahl für ausdauernde Wander-Fans. Sie führen in eine stille, weitläufige Landschaft und belohnen unterwegs mit eindrucksvollen Ausblicken über das Gasteinertal. Optimal für alle, die gerne länger unterwegs sind und klare Bergseen und viel Naturerlebnis suchen.
Die Gasteiner Bergseen sind im Spätsommer ein beliebtes Ziel für alle, die nach einer Wanderung eine natürliche Abkühlung suchen. Das Wasser ist klar, die Umgebung unberührt, und an den richtigen Stellen macht ein Sprung ins kühle Nass den Wandertag perfekt.
Am oberen Bockhartsee gibt es mehrere naturnahe Stellen, die sich besonders für eine Abkühlung eignen. Auch am Reedsee und am Palfnersee – dem Naturjuwel hinter der Palfnerscharte – laden ruhige Uferbereiche zum Verweilen ein. Generell gilt: Die Wassertemperaturen in alpinen Seen sind auch im Hochsommer frisch, weshalb kurze Akklimatisierung vor dem Schwimmen empfehlenswert ist.
Wichtig: Bitte beachten Sie auch die Hinweisschilder vor Ort. In manchen Schutzzonen gelten Einschränkungen, die vor der Tour geprüft werden sollten.
Wer nach der Seenwanderung noch mehr Sommerfrische erleben möchte, findet in Gastein viele Möglichkeiten dafür. Wasserfälle, kühle Schluchten und aussichtsreiche Wanderwege machen das Tal zu einem idealen Ziel für warme Sommertage. Auch der Gastein-YouTube-Kanal zeigt Eindrücke von Wanderungen und Sommererlebnissen im Gasteinertal.
Und wenn aus einem Wandertipp gleich ein ganzer Urlaub wird: In Gastein finden Sie die passende Unterkunft für jeden Geschmack.
Zu den schönsten Bergseen im Gasteinertal zählen die Bockhartseen in Sportgastein, der Reedsee in Bad Gastein und die Paarseen in Dorfgastein. Sie verbinden alpine Landschaften, klare Wasserflächen und abwechslungsreiche Wanderwege.
Die Wanderung zu den Bockhartseen in Sportgastein ist sehr beliebt. Sie startet im Hochtal Nassfeld und führt über die Bockhartseehütte zum unteren und oberen Bockhartsee.
Baden in Bergseen sollte nur an geeigneten Stellen und unter Beachtung lokaler Hinweise erfolgen. Die Wassertemperatur ist auch im Sommer oft sehr niedrig.
Die Wanderung zu den Paarseen in Dorfgastein ist mit rund 11 Kilometern und 940 Höhenmetern anspruchsvoll. Sie eignet sich vor allem für konditionsstarke Wanderfans.
Die Wanderung zum Reedsee startet im Kötschachtal. Nach einem rund halbstündigen Spaziergang entlang einer Forststraße führt der Weg über einen steilen Waldanstieg zum See.
Die beste Zeit für Seenwanderungen in Gastein ist Sommer bis Spätsommer. Ideal sind stabile Wetterlagen, klare Sicht und warme Temperaturen für Pausen am Wasser.
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